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Konsum Zuhause

Nachhaltigkeits-Tipps für den Familienalltag

11.08.2022

Die Verantwortung gegenüber unserer Natur beginnt bei kleinen Dingen im Alltag. Zu oft noch fehlt das Bewusstsein, wie sich unser Handeln von heute auf die Zukunft auswirken wird.

Kinder lernen Nachhaltigkeit in erster Linie in der Familie und Eltern spielen dabei eine zentrale Rolle. Es ist also wichtig, dass diese ihren Kindern die Sinnhaftigkeit von Mülltrennung und Müllvermeidung verständlich machen und einen achtsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen vorleben.

Unabhängig  vom Alter der Kinder hier 10 Nachhaltigkeits-Tipps für alle Familienmitglieder:

  1. Lokal und regional einkaufen
    Viele unserer Lebensmittel sind importiert und stammen teils von sehr weit her. Doch gerade der Transport von Nahrungsmitteln ist für einen überraschend großen Anteil der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Wenn wir also regionale und saisonale Produkte kaufen, zum Beispiel auf dem Wochenmarkt, sinkt die Nachfrage dieser importierten Güter und auch die damit verbundenen CO2-Emissionen. Vor allem aber unterstützen wir so unsere heimische Wirtschaft.
  2. Zu gut für die Tonne
    In vielen Familien ist es gang und gäbe, Lebensmittel einfach wegzuschmeißen, wenn sie abgelaufen sind. Jedoch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf Lebensmitteln keine Aufforderung zur Entsorgung! Zahlreiche Lebensmittel sind bei richtiger Lagerung auch noch längere Zeit nach dem Verfallsdatum qualitativ völlig in Ordnung. Um Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, bieten viele Supermärkte mittlerweile Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen, mit Sonderrabatten an.
  3. Die korrekte Mülltrennung von klein auf lernen
    Zunächst einmal ist es wichtig, Kindern ein Grundverständnis für Mülltrennung und Müllvermeidung zu vermitteln ­- mit dem Hintergrund, dass manches davon wieder recycelt werden kann, anderes hingegen nicht. Mülltrennung macht Kindern in der Regel viel Spaß: Mit eigenen Behältern für Glas, Papier, Metall, Plastik oder Kompost lernen sie bereits zuhause die verschiedenen Abfälle richtig zu trennen. Auch der nächste Besuch beim Wertstoffhof kann als Lehrstunde genutzt werden.
  4. Weniger Plastik im Alltag
    Bleibt beim Essen Mal was übrig, eignen sich wiederverwendbare Gefäße bestens zum Einpacken und Aufbewahren. Bienenwachstücher sind eine nachhaltige Alternative zur herkömmlichen Frischhaltefolie. Es empfiehlt sich außerdem Glasflaschen statt Plastikflaschen zu verwenden. Diese sind kostengünstiger und leichter zu recyceln, aber vor allem sind sie garantiert frei von schädlichen Weichmachern.
  5. Tägliches Wassersparen
    Südtirol verfügt über ausgezeichnetes Trinkwasser. Günstig und bequem direkt aus dem Wasserhahn, am besten in einer Glaskaraffe oder in einer wiederverwendbaren Trinkflasche – ist es das wohl nachhaltigste Getränk. Doch gerade, weil unser Wasser so gut und kostbar ist, sollten wir im Alltag sparsamer damit umzugehen. Mit einigen einfachen Wasser-Spartipps lässt sich zuhause ohne große Komforteinbußen viel Wasser einsparen, z.B. beim Duschen statt Baden.
  6. Reparieren statt neu kaufen
    Eltern oder Großeltern kennen es noch, dass alles repariert wurde, was noch zu retten war: Socken stopfen, Flicken auf die Hosenbeine nähen oder Spielzeug reparieren. Etwas zu reparieren erfordert handwerkliche Fähigkeiten – eine Fertigkeit, welche wir unbedingt auch der nächsten Generation weitergeben müssen. Vor dem Wegwerfen sollte also in jedem Fall noch geprüft werden, ob es eine kostengünstige Reparatur-Möglichkeit gibt.
  7. Basteln mit Naturmaterialien
    Es müssen nicht immer Plastikperlen sein; Naturmaterialien wie Kastanien, Hagebutten, Steine, Blätter oder getrocknete Blüten eignen sich hervorragend als Ersatz. Auch natürliche Fingerfarben und Kleber kann man ganz einfach aus Stärkemehl und verschiedenfarbigen Gewürzen selbst herstellen. Nach dem Motto „Aus Alt mach Neu“ – auch bekannt unter dem Begriff „Upcycling“ – lassen sich aus vielen alten und nutzlos gewordenen Gegenständen, kreative neue Dinge zaubern.
  8. Nachhaltiges Lesen
    Ein einfacher Tipp für Nachhaltigkeit mit Kindern ist ein Besuch in der Bibliothek. Hier ist bestimmt für alle Altersgruppen etwas Interessantes dabei. Statt laufend neue Bücher zu kaufen und die Regale vollzustellen, werden Bücher ausgeliehen und nach dem Gebrauch einfach wieder zurückgegeben. Auch Büchertauschbörsen sind eine großartige Möglichkeit, um nachhaltig und kostengünstig an neuen Lesestoff zu gelangen.
  9. Kinderkleidung und Spielsachen Secondhand kaufen
    Second-hand ist mittlerweile sehr beliebt und dementsprechend gibt es eine Vielzahl von Onlinebörsen, Flohmärkten und privaten Whatsapp-Guppen, die unkompliziertes Kaufen, Verkaufen oder Tauschen von gebrauchten Artikeln ermöglichen. Besonders Babys und Kinder wachsen rasend schnell aus ihrer Kleidung heraus und haben vor allem bei den ganz Kleinen oft kaum Gebrauchsspuren. Bereits mehrmals gewaschen hat gebrauchte Kinderkleidung den Vorteil, dass sie weitgehend frei von Schadstoffen sind. Mit zunehmendem Alter sind auch viele Spielzeuge irgendwann nicht mehr interessant und liegen nur mehr unbeachtet in einer Ecke. Bestimmt gibt es jemanden im Bekanntenkreis, der noch sehr viel Freude damit haben könnte. Ansonsten nehmen auch Hilfseinrichtungen Sach- und Kleiderspenden dankend entgegen.
  10. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad nutzen
    Alternativ zum „Taxi Mama“ können Kinder kurze Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen. Für längere Strecken sollten die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Diese verursachen nur etwa die Hälfte an Kohlendioxidemissionen eines Pkws für die gleiche Strecke und sind im Vergleich auch kostengünstiger. Auch hier gilt, Eltern sind Vorbilder, lassen Sie das Auto also öfters Mal in der Garage.

 

KH/cg

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