Am Dienstag, den 21. April 2026, verwandelte sich das Haus Unterland in Neumarkt in einen zentralen Treffpunkt für alle, die an der energetischen Zukunft Südtirols interessiert sind. Der öffentliche Informationsabend zum Thema „Klimaplan Südtirol 2040 – lokal handeln, gemeinsam wirken“ stieß auf großes Interesse: Der Saal war gut besucht, was das hohe Bewusstsein der Bevölkerung für Klima- und Energiethemen sowie den Wunsch nach aktivem Mitgestalten unterstrich.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport, der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, der Bezirksgemeinschaft Unterland Überetsch sowie der Gemeinde Neumarkt organisiert. Im Zentrum des Abends standen zentrale Fragen: Wie kann Südtirol seine Energiezukunft nachhaltig sichern? Welche Heizsysteme sind zukunftsfähig und welche Rolle spielen die Gemeinden und jede:r Einzelne bei diesem Wandel?
Nach den Grußworten von Bürgermeisterin Karin Jost, Vize-Bürgermeisterin Elena Paris und dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft, Hans Zelger, bot der Abend eine praxisnahe Mischung aus fundierten Fachinformationen und direktem Dialog. Landesrat Peter Brunner sowie Ulrich Santa (Direktor der KlimaHaus Agentur), Lukas Mair (Energyteam Ritten) und Norbert Klammsteiner (Energytech) beleuchteten die wichtigsten Aspekte der Energiewende.
Anbei die Vorträge:
Südtirols Energiezukunft: Chancen für Bürger:innen und Gemeinden
Peter Brunner, Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Energie, Raumentwicklung und Sport
Landesförderungen im Energiebereich
Chiara Bonmartini, Amt für Energie und Klimaschutz
Anforderungen und Anreize bei Neubau und Sanierung
Ulrich Santa, Generaldirektor der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus
Gebäude nachhaltig heizen und kühlen. Gegenüberstellung der Systeme
Norbert Klammsteiner, Senior Partner und Direktor – Energytech Ingenieure GmbH
Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG) in Südtirol
Lukas Mair, Energieteam Ritten
Der Abend fand seinen Ausklang in einer Diskussionsrunde, in der die Teilnehmenden ihre Fragen direkt an die Experten und politischen Entscheidungsträger richten konnten. Die Veranstaltung in Neumarkt verdeutlichte, dass die Energiewende kein fernes Ziel ist, sondern durch lokales Handeln und gemeinsame Anstrengungen vor Ort aktiv gestaltet werden kann.
Hier geht es zum Rückblick-Video von der Veranstaltung in Neumarkt

KH






