Landesrat Peter Brunner zieht eine positive Bilanz zur Mitte der Legislaturperiode (#halbzeit). In den Bereichen Umwelt, Energie und Klimaschutz wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren wichtige Meilensteine erreicht. Mit gezielten Förderungen, einer soliden Datenbasis und konkreten Entlastungen für die Bevölkerung wird der Südtiroler Klimaplan Schritt für Schritt aktiv umgesetzt.
Die wichtigsten Erfolge und Maßnahmen auf einen Blick:
- Verlässliche Basis für den Klimaplan: Erstmals wurde für Südtirol eine lückenlose Energiebilanz nach internationaler EUROSTAT-Methodik erstellt. Sie dient als strategisches Fundament, um die Treibhausgasbilanz exakt zu bestimmen und den Klimaplan in Zukunft noch treffsicherer zu überarbeiten.
- Hoher Anteil an erneuerbarer Energie: Südtirol ist bei der sauberen Energieerzeugung bereits stark aufgestellt. 61 % des gesamten Endenergieverbrauchs werden aus heimischen, erneuerbaren Quellen gedeckt. Bei der reinen Stromproduktion stammen sogar schon 94 % aus regenerativen Energieträgern.
- Steigende Investitionen in den Klimaschutz: Die Förderpolitik des Landes zeigt Wirkung: Im Jahr 2025 ist das Investitionsvolumen der Bevölkerung in Gebäudesanierungen und erneuerbare Energien im Vergleich zum Vorjahr um 55 % gestiegen.
- Konkrete Ersparnis im Alltag: Dass sich der Umstieg auf Nachhaltigkeit für die Bürgerinnen und Bürger auch finanziell lohnt, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Wer von einem Gaskessel auf eine Wärmepumpe mit Photovoltaik wechselt, profitiert von 60 % Landesförderung. Dadurch amortisiert sich die Anlage in nur 6,5 bis 7,5 Jahren statt in 16,5 Jahren – und ein Einfamilienhaus spart jährlich rund 6,7 Tonnen CO₂ ein.
- Kostenlose Services ab 2027: Ein starkes Signal für die Zukunft steht fest: Ab 2027 wird die Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus die Gebäudezertifizierungen sowie die fachliche Begleitung der KlimaGemeinden und KlimaSchulen komplett kostenfrei erbringen.
- Natur und Autonomie stärken: Die Naturparkhäuser werden personell und infrastrukturell ausgebaut, um die Umweltbildung vor Ort zu stärken. Zudem eröffnet die anstehende Autonomiereform dem Land neue, eigenständige Spielräume – etwa bei der regionalen Abfallwirtschaft und der kommunalen Wärmeplanung.
LPA/mpi/pir







