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Klima

Earth Overshoot Day 2022

28.07.2022

Der „Earth Overshoot Day“ (auch „Erdüberlastungstag“ oder „Welterschöpfungstag“) ist der Kampagnentag zur Nachhaltigkeit. Am Earth Overshoot Day haben wir das Ressourcenbudget der Natur für das ganze Jahr aufgebraucht, d.h. die globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen überschreitet die Fähigkeit der Erde, diese Ressourcen auf nachhaltige Weise (also nachwachsend) zur Verfügung zu stellen.

Dieser Kampagnentag soll uns bewusst machen: Ab dem Earth Overshoot Day machen wir im Sinne der Nachhaltigkeit „Schulden“. Nach diesem sogenannten Weltüberlastungstag leben wir für den Rest des Jahres auf Kredit, denn wir verbrauchen weiter Brennmaterial und Nahrungsmittel, die die Erde nicht mehr ersetzen kann und wir produzieren mehr Müll und Treibhausgase, als die Erde verkraften kann.

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© overshootday.org

Die wichtigsten Fakten zum Earth Overshoot Day:

 

  1. 2022 ist der Earth Overshoot Day so früh, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das bedeutet: Ab heute machen wir Schulden bei der Erde.
  2. 2020 hatte sich der offizielle Erdüberlastungstag aufgrund von Corona und den dadurch reduzierten Ressourcenverbrauch zum ersten Mal seit vielen Jahren nach hinten verschoben, auf den 22. August 2020.
  3. Doch bereits 2021 zeigte sich wieder ein Zuwachs beim internationalen Ressourcenverbrauch. Und dieses Jahr erfolgte eine weitere Steigerung.
  4. Der Erderschöpfungstag rückt seit vielen Jahren immer weiter vor. Der Earth Overshoot Day am 28. Juli zeigt an, dass die Menschheit mit jedem Jahr mehr Natur „verbraucht“ als diese regenerieren kann. Wir bräuchten mittlerweile also 1,75 Erden um den gegenwärtigen Ressourcenverbrauch der Menschheit zu decken.

 

Was wir tun können

 

Der Earth Overshoot Day bietet uns Gelegenheit, über unsere Zukunft nachzudenken und wie diese aussehen soll. Die unübersehbaren positiven Auswirkungen während der Pandemie auf die Umwelt zeigen, dass es möglich ist, den Verbrauchstrend der ökologischen Ressourcen innerhalb kurzer Zeit zu verschieben. Jedoch zeigt sich 2022, dass es ebenso schnell wieder zu einem Negativtrend kommt.

Der ökologische Fußabdruck der Menschheit wird ganz offensichtlich immer größer und dem gilt es unverzüglich entgegen zu wirken. Durch tägliche Konsumentscheidungen kann jeder Einzelne relativ einfach dazu beitragen, den Druck auf die Natur zu verringern. Hier einige Beispiele:

  • weniger und bewusster konsumieren
  • saisonale und regionale Lebensmittel kaufen
  • Abfälle und Plastik vermeiden
  • Müll trennen und wiederverwerten
  • Energie und Wasser sparen
  • weniger Fleisch und tierische Produkte essen
  • das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen

 

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