In diesem Jahr feiert der Preis sein 10-jähriges Jubiläum: Seit einem Jahrzehnt zeichnet das Land Südtirol und die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) Projekte aus, die zeigen, wie vielfältig und kreativ nachhaltige Mobilität im Alltag umgesetzt werden kann.
Ziel des Südtiroler Mobilitätspreises ist es, zur Nachahmung anzuregen und innovative Projekte sichtbar zu machen, die nach dem Prinzip „vermeiden, verlagern, verbessern“ zur nachhaltigen Entwicklung der Mobilität beitragen.
„Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern vor allem um Engagement, Kreativität und Zusammenarbeit. Der Preis versteht sich als Anerkennung und zugleich als Impulsgeber für neue Ideen“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Ins Leben gerufen wurde der Mobilitätspreis 2017 auf Vorschlag des Südtiroler Landtages. Seither wird er jährlich von der Südtiroler Landesregierung vergeben. Koordiniert wird die Initiative vom Bereich Green Mobility der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG.
Seit 2025 wird der Mobilitätspreis in drei Kategorien vergeben:
- Schulen und Vereine
- Gemeinden und Bezirksgemeinschaften
- Unternehmen
Damit wolle man der wachsenden Vielfalt an Projekten Rechnung tragen und faire Bedingungen für unterschiedlich große Initiativen schaffen, so die Organisatoren.
Beispiele für gelebte Mobilitätswende
Die Vorstellung der 10. Ausgabe des Südtiroler Mobilitätspreises fand am 13. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz im Landhaus 1 in Bozen statt. Einige ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger berichteten über die Entstehung ihrer Projekte, die Impulse durch den Mobilitätspreis, ihre Erfahrungen und Perspektiven. Mit dabei waren Karin Mühlsteiger vom Schulsprengel Sterzing und von „nature house“ (1. Platz 2022 und Sonderpreis der Jury 2025), Roland Furgler von der Bürgerkapelle Gries (Sonderpreis der Jury 2024), Luca Da Ros von Pedale Radicale (2. Platz Kategorie Schulen und Vereine 2025) sowie Josef Thurner, Bürgermeister der Gemeinde Mals (1. Platz 2017).
„Die Preisträger der vergangenen Jahre zeigen, wie breit das Spektrum nachhaltiger Mobilität in Südtirol ist – von Schulprojekten über kommunale Strategien bis hin zu innovativen Unternehmenslösungen“, unterstreicht Landesrat Alfreider. „Nach zehn Jahren hat sich der Südtiroler Mobilitätspreis zu einer Ideenplattform, einem Netzwerk engagierter Menschen und einem konkreten Zeichen dafür entwickelt, dass der Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität vor Ort beginnt.“
Bewerbungen bis spätestens 31. Juli
Die Bewerbungen für den Südtiroler Mobilitätspreis 2026 können ab sofort bis spätestens 31. Juli 2026 in digitaler Form über das Online-Formular eingereicht werden.
Zu finden ist es hier:
Mobilitätspreis Südtirol 2026: Bewerbt euch jetzt!
LPA/red/mpi