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Energie

Das ist das neue Energielabel

01.03.2021

Die Wirkung der 1998 eingeführten Energielabel mit der Skala von A (höchste Effizienz) bis G (niedrige Effizienz) auf Kühlschrank und Co. hat im Laufe der Jahre ihr Ziel nicht verfehlt und die Geräte wurden immer effizienter. Allerdings waren in den unteren Klassen zuletzt keine Produkte mehr zu finden, weshalb man bereits vor über 10 Jahren die Klassen A+ bis A+++ eingeführt hat. Um für den Verbraucher wieder eine verständlichere Einordnung zu schaffen, kehrt man nun wieder zur Kennzeichnung von A bis G zurück, allerdings mit neu definierten Klassen.

 

Stufenweise Umstellung
Zunächst gelten die neuen Regeln für fünf Kategorien von Haushaltsgeräten (Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte, Fernseher und Displays). Bei allen anderen Produkten werden die vorhandenen Etiketten nach und nach ersetzt. Die Händler haben bis zum 18. März 2021 Zeit, die Geräte mit den neuen Labels zu kennzeichnen, danach dürfen nur noch die neuen Labels angebracht werden. Für Lampen gilt die neue Kennzeichnung erst ab September 2021, auch hier müssen die neuen Labels für anderthalb Jahre parallel zur alten Variante ausgewiesen werden. Für alle anderen kennzeichnungspflichtigen Elektrogeräte wie Staubsauger, Backöfen usw. findet die Umstellung voraussichtlich erst ab 2024 statt. Die Effizienzlabels für Heizungen werden erst ab 2026 geändert.
In einem energieeffizienten KlimaHaus macht der Stromverbrauch mittlerweile mehr als die Hälfte am Gesamtenergieverbrauch aus, weshalb dem Energielabel eine wichtige Rolle zur stetigen Verbesserung der Effizienz von Haushaltsgeräten zukommt. Es hat über die Jahre maßgeblich zu mehr Wettbewerb und Innovation beigetragen und damit zu Produkten mit ständig verbesserten technischen Eigenschaften und höheren Umweltstandards geführt.

 

Von A+++ in E-Klasse
Allerdings waren dadurch mit der Zeit fast alle Modelle (beispielsweise bei Kühlschränken) in den Bestklassen angekommen, wodurch für uns Verbraucher eine Unterscheidung nur noch kaum möglich war. Mit der Umstellung auf die neue Skala ändern sich auch die Prüfverfahren und die Anforderungen an die Energieeffizienz der Haushaltsgeräte. Damit rutschen die meisten Produkte in schlechtere Klassen ab. Vielfach werden die besten aktuellen Modelle sich in der Klasse C wiederfinden, andere können sogar in der Klasse E. Durch die geänderten Prüfverfahren lassen sie die Verbrauchsangaben auch teilweise nicht mehr mit den bisherigen Angaben vergleichen. Durch diese „Herabstufung“ sollen aber Hersteller motiviert werden, ihre Modelle weiter zu verbessern.

Energielabel de
© Verbraucherzentrale Südtirol

Was kann das neue Label?
Neben dem Stromverbrauch liefern die Etiketten über intuitive Piktogramme zusätzliche Informationen für eine fundiertere Kaufentscheidung, vom Wasserverbrauch pro Waschgang bis hin zum Geräuschpegel des Gerätes und anderem mehr. Jedes neue Etikett enthält außerdem einen QR-Code, der auf die Website mit zusätzlichen Informationen zum jeweiligen Produkt verweist.

Nach Angaben der Europäischen Kommission werden die neuen Umweltmaßnahmen, die durch die Ökodesign-Richtlinie und die Energiekennzeichnungsverordnung eingeführt wurden, europaweit mehr als 33 Milliarden Euro pro Jahr einsparen, durchschnittlich 150 Euro pro Haushalt. Die jährlichen Energieeinsparungen werden sich bis 2030 auf 167 TWh (Terawattstunden) belaufen, was fast der Hälfte des jährlichen Energieverbrauchs Italiens entspricht.

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